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Bereits zum zweiten Mal trafen sich die Jugendfeuerwehren von Kemnat, Burtenbach, Münsterhausen und Hagenried zu einer gemeinsamen Großübung. Bei bestem Wetter fanden sich die Jugendwehren am Freitag den 29.05.2015 im Feuerwehrhaus in Münsterhausen ein. Nach einer kurzen Besprechung wurde dann das Einsatzszenario bekannt gegeben: 

Brand an einem Bauernhof in Kemnat. Mehrere Personen werden vermisst.

Mit dieser Information machten sich 60 Jugendliche in acht vollbesetzten Feuerwehrfahrzeugen auf den Weg von Münsterhausen nach Kemnat. Bereits die Anfahrt mit Sondersignal wurde zum Erlebnis. Schon von weitem wurde Rauch am Brandobjekt gesichtet.

Sofort wurde eine erste Erkundung durch die Jugendwarte Kathrin Denk, Sebastian Zacher, Andreas Kempter, Tobias Neumair und Rotter Daniel vorgenommen und erste Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ergriffen. So wurden fünf verletzte Personen aus der verrauchten Halle gerettet. Die sehr real wirkenden Wunden der Opfer wurden verbunden und eine Sammelstelle für den Rettungsdienst eingerichtet. Der vermeintliche Brand wurde mit einem umfangreichen Löschangriff von außen gelöscht. Um ausreichend Löschwasser bereitstellen wurden zwei Tragkraftspritzen zur Wasserversorgung eingesetzt. In Spitzenzeiten wurden so bis zu 1500 Liter Wasser in der Minute gefördert. Koordiniert wurde der Einsatz durch eine Einsatzleitung.

Nach einer halben Stunde waren alle Aufgaben abgearbeitet und der Übungseinsatz wurde beendet. Bei der anschließenden Besprechung zeigte sich, dass die Jugendlichen tolle Arbeit geleistet hatten. Einsatzleiter und erster Jugendwart von Kemnat, Martin Ganser, dankte allen Jugendlichen für ihre Leistung.

Bürgermeister Roland Kempfle zeigte sich ebenfalls erfreut über die enorme Anzahl von Jugendlichen und ihre Einsatzbereitschaft.

Am Feuerwehrhaus in Kemnat fand dann auch das zweite Wettkuppeln der Jugendfeuerwehren statt. Wie schon im Jahr davor kuppelten je eine Mannschaft aus Münsterhausen, Kemnat und Burtenbach um die Wette. Der Wanderpokal ging dieses Jahr an die Kemnater Jugend, die ihre Saugleitung als schnellste Mannschaft kuppelte.

Ein Dankeschön gilt der Familie Schwab für die Nutzung ihres Anwesens zur Übung. Den Gemeinden Burtenbach und Münsterhausen für ihre großzügige Verpflegung. Den Statisten bei der Übung und den unzähligen Helfern, die an der Übung anwesend waren.

Bericht und Bild von den Jugendwarten Martin Ganser, Sebastian Zacher und Andreas Kempter.