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Mit lautem Tatütata und Blaulicht rückten fünf Feuerwehrautos vor der Münsterhauser Kindertagesstätte St. Josef an. Doch zum Glück gab es kein Feuer, denn es war eine Übung der Freiwilligen Feuerwehren Münsterhausen und Hagenried. Die Vorgabe war, alle Kinder und Betreuer aus dem Gebäude zu retten. Die Feuerwehr rollt rasch ihre Schläuche aus und gab das Kommando: Wasser marsch. Vier Feuerwehrler rückten mit Atemschutzkleidung vor. Sogar eine Axt hatten sie dabei; im Ernstfall hätten sie sich eventuell damit Zutritt zum Haus verschaffen müssen. Doch so wurden nur einige Fenster geöffnet. Ein Kind nach dem anderen wurde von den Feuerwehrmännern durch das Fenster ins Freie gehoben. Eine spannende Sache für die Kinder, man sah es ihren Gesichtern an. Bei den Jüngsten mussten wegen der Aufregung sogar ein paar Tränchen getrocknet werden. Doch als alle Kinder und Betreuer im Freien waren, war die Anspannung schnell vorbei, und die Kleinen konnten die Feuerwehrfahrzeuge samt Utensilien genauer in Betracht nehmen. Danach durften die Kinder mit dem Feuerwehrauto fahren. Abschließend gab es Leberkässemmel für alle. Seit einigen Wochen war mit den Kindern das Thema Feuer und Feuerwehr behandelt worden, berichtete die Leiterin der Einrichtung, Ramona Schneider. Die Feuerwehrübung war der abschließende Höhepunkt für die Kinder.

Quelle: Mittelschwaebische-Nachrichten